Les jeux d'échecs : une activité stimulante pour le cerveau

Schach: eine anregende Beschäftigung fürs Gehirn

Warum eine Schachpartie den Kopf so vollständig einnimmt — und wie man wieder einsteigt, ohne Jahre dafür zu brauchen.

Was das Spiel wirklich verlangt

Beim Schach ist keine Information verborgen: Beide Spieler sehen genau dieselbe Stellung. Es gibt keinen Würfel, keine Karte, kein Ziehen. Alles, was auf dem Brett geschieht, folgt aus den gespielten Zügen.

Genau das macht das Spiel so fesselnd: Man kann eine Niederlage nie dem Pech zuschreiben. Bei jedem Zug muss man drei Dinge zugleich im Kopf behalten — was man selbst vorhat, was der Gegner vorbereitet und was die Stellung tatsächlich zulässt.

Drei Ideen, die schnell weiterbringen

Zuerst das Zentrum. Figuren im Zentrum beherrschen mehr Felder als solche am Rand. Deshalb beginnen fast alle Eröffnungen damit, dort einen Bauern vorzuschieben.

Figuren entwickeln, bevor man angreift. Ein Angriff mit zwei Figuren, während die übrigen auf ihren Ausgangsfeldern schlafen, scheitert fast immer.

Vor dem eigenen Zug den letzten Zug des Gegners ansehen. Die Frage lautet nicht „was kann ich tun?“, sondern „was hat dieser Zug gerade gedroht?“. Es ist die Gewohnheit, die einen Anfänger am deutlichsten von einem Vereinsspieler unterscheidet.

Als Erwachsener wieder anfangen

Viele haben die Regeln als Kind gelernt und dann aufgehört. Wiedereinsteigen heißt nicht, alles neu zu lernen: Die Regeln sind nach einer Partie wieder da. Was fehlt, ist die Gewohnheit, das ganze Brett zu überblicken — und die kommt vom Spielen, nicht vom Lesen.

Ein Schachbrett, das auf dem Couchtisch liegen bleibt, spielt hier eine sehr konkrete Rolle: Man kehrt aus Neugier dorthin zurück, ein paar Minuten am Stück, weit öfter, als wenn man erst einen Schrank öffnen muss.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter?

Die Regeln sind ab etwa 6 Jahren zugänglich. Die Tiefe des Spiels kennt keine Altersgrenze.

Muss man Eröffnungen auswendig lernen?

Nein, am Anfang nicht. Zu verstehen, warum man das Zentrum besetzt und warum man seine Figuren entwickelt, ist mehr wert als auswendig gelernte Zugfolgen.

Welches Schachspiel für den Anfang?

Zum Einstieg eignet sich jedes Format: Die Wahl hängt vor allem vom Gebrauch ab. Siehe unseren Ratgeber welche Brettgröße wählen.

Stöbern Sie in unserer Auswahl an Schachspielen aus Holz oder in unserem Ratgeber wie man ein Schachspiel aus Holz wählt.

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